Weida Baskets

Weida I unterliegt in letzter Sekunde

Weida I muss sich Weimar I in letzter Sekunde mit 77:78 ergeben

Erwartet wurde ein Spiel auf hohem Niveau, spannend bis zur letzten Minute. Dass die Entscheidung erst in letzter Sekunde fiel, machte das Spiel letztendlich umso dramatischer.

Im Spitzenspiel der Landesliga traf die I.Mannschaft der Baskets auf den vermeintlich schwersten Gegner der gesamten Liga - Weimar I. Und dies bewahrheitete sich vor allem in der 1.Halbzeit. Im 1.Viertel tasteten sich beide Teams ab, keiner wollte schon zu viel riskieren-Stand: 13:14. Im 2.Viertel ließ Weida sich das Spiel von Weimar aufdrücken und geriet immer mehr in Rückstand. Man fand einfach keine Mittel gegen eine starke Weimarer Offense und der eigene Angriff geriet zu oft ins Stocken. Zur Halbzeit lag man mit 24:40 zurück.
In der 2.Hälfte des Spiels wollte das Weidaer Team noch einmal alles versuchen, um das Spiel wieder offen zu gestalten. Die Verteidigung änderte man von einer Zone- in eine Mann-Mann-Defense. Punkt um Punkt wurde aufgeholt, und Weimar ließ man in der Offense nicht mehr zur Entfaltung kommen. Das Spiel wurde gegen Ende immer knapper, beide Teams wollten den Sieg. 20 Sekunden vor Ende des 4.Viertels erzielte Weida durch J.Schumann die ersehnte Führung – 77:76. Weimar griff an und konnte keine Punkte erzielen. Der Rebound landete in den Weidaer Reihen und J.Schumann wurde von einem Weimarer Spieler gefoult, was mit 2 Freiwürfen für Weida geahndet wurde. Beide fanden jedoch nicht ihr Ziel, Weimar konnte nochmals angreifen und schaffte 4 Sekunden vor Schluss durch einen Lay-Up wiederum die Führung. Weida nahm eine Auszeit, und hatte noch einen Wurf. C.Köber erhielt den Ball und penetrierte zum Korb, ein Lay-Up mit links folgte, und das Unfassbare passiert, der Ball bleibt zwischen Ring und Brett stecken. Schließlich erhielt Weimar Ballbesitz und gewann das Spiel dadurch sehr glücklich mit 77:78.

Fazit: Der Kampf in der 2.Halbzeit war beeindruckend. Eine Mann-Mann-Verteidigung bleibt das Maß aller Defensivvarianten, vorausgesetzt man hat die personellen Möglichkeiten dazu. Der Zug zum Korb wurde sehr gut vollzogen, die resultierenden Freiwürfe gingen leider zu oft daneben. Die Nervosität und der Respekt gegenüber dem Gegner in den ersten 20 Minuten war zu groß. 2 wichtige Faktoren, die nicht optimal umgesetzt wurden, waren: 1.Ausboxen: Weimar hatte zu viele zweite Bälle, 2.Freiwürfe: Die Freiwurfquote sagt eigentlich alles.
Aber das Spiel hätte auch andersherum ausgehen können, weshalb sich jeder auf das Rückspiel freuen sollte.

 

 

Name FGM-A % 3PM-A % FTM-A % DR OR TR AST ST BL TO GF PF PTS
                                 
Jörg Schumann 2~2 100 5~10 50 0~2 0 1   1   1   2 1 4 19
André Schäfer 3~9 33 1~1 100 5~10 50         4   4 4 3 14
Andreas Böttger                                
Patrick Weiss                                
Christian Weiss                         1      
Christian Köber 6~12 50 1~2 50 9~18 50 4 2 6 1   2 3 11 3 24
Sven Wilschke 0~2 0           1 1           1  
Ray Grimm 2~8 25     0~2 0 5 2 7       2 1 2 4
Daniel Seidel 6~13 46     2~2 100 8 4 12   2 1   2   14
Steffen Schwarz 0~1       2~4 50 1 2 3   2       4 2
Patrick Bertel     0~2 0     1 1 2   1   2      
                                 
Team 19~47 40 7~15 47 18~38 47 20 12 32 1 10 3 14 19 17 77

Legende:

FGM-A - Feldwürfe erzielt-genommen
3PM-A - Dreier erzielt-genommen
FTM-A - Freiwürfe erzielt-genommen
DR - Defensive Rebounds
OR - Offensive Rebounds
TR - Rebounds gesamt
AS - Assists (Pässe, die direkt zum Korberfolg führen)
ST - Steals (Ballgewinne)
BL - Blocks
TO - Turnover (Ballverlust)
GF - gezogene Fouls
PF - Eigene Fouls
PTS - Punkte

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  • Jan 13 2011 7:21 PMDré: Geiles Spiel, Scheiss Ende.
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